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Chile...

2007 - Atakamawüste
2007 - Atakamawüste
ENAMI ist die staatliche, chilenische Mineralhandelsgesellschaft und hat überall dort in Chile, wo es Bodenschätze zu finden gibt, ihre Büros. Hier besuche ich einen der bestimmt kleinsten Außenposten, den in Inca de Oro, Provinz Chañaral, in der Atakamawüste im Norden Chiles.
2007 - Atakamawüste
2007 - Atakamawüste
Blick in ein Tal in der Atacama-Wüste bei Inca de Oro / Copiapó
2007 Atakamawüste
2007 Atakamawüste
Dem Dorf Inca de Oro am nächsten liegt die Mine "La Jardinera No.1", bekannt für diese Molybdänitstufen, aber auch Powellit und Dioptas wurden dort schon gefunden.
2007 Atakamawüste
2007 Atakamawüste
Manchmal sind die besten Funde aber nicht in der Mine, sondern im Hof des Hauses des "Mineros" zu machen...
2007 Atakamawüste
2007 Atakamawüste
2007 Atakamawüste
2007 Atakamawüste
In der Atakamawüste wird man oft für einen anstrengenden Tag in großer Hitze mit einem wunderbaren Abendhimmel belohnt.
2007 Atakamawüste
2007 Atakamawüste

              CHILE

Traumhafte Mineralstufen und seltene Micromounts aus den Kupferminen der Atakamawüste, fossile Haifischzähne von der weltbekannten Fundstelle in Caldera sowie künstlerisch gestaltetes Kunsthandwerk aus Lapislazuli und Combarbalita - Chile hat für Liebhaber schöner Steine viel zu bieten. Dieses Land ist aber auf Grund seiner einzigartigen Topographie auch touristisch höchst interessant. Von der Antarktis im Süden über die Fjorde Feuerland's bis zu einem der trockensten Gebiete der Erde, der 'Atacama-Wüste' im Norden - Chile erstreckt sich in Nord-Südrichtung über rund 4300 km. Dagegen sind es in Ost-Westrichtung zumeist nur wenige Hundert Kilometer Ausdehnung zwischen dem im Westen gelegenen Pazifischem Ozean und den im Osten angrenzenden Ländern Argentinien und Bolivien. Durchschnitten wird das Land zudem von gigantischen Gebirgsketten, der 'Cordillera de los Andes' mit vielen zum Teil noch aktiven Vulkanen.
Der wirtschaftliche Aufschwung der letzten 15-20 Jahre hat Chile den Status eines Schwellenlandes verschafft. Durch eine gezielte Förderung der Exportwirtschaft (Bodenschätze und Land- und Forstwirtschaft) ist das Land zur stabilsten Volkswirtschaft in Südamerika geworden. Leider hat der Umstand, dass Chile auch zum interessantesten Land für Investoren in Südamerika wurde, dazu geführt, dass ganze Minendistrikte an große Minengesellschaften verkauft wurden und diese den Bergbau nun nach modernem und hochindustriellem Maßstab betreiben. Dies erklärt, warum in den letzten Jahren größere Neufunde oder ergiebige Lieferungen aus altbekannten Minen ausgeblieben sind. Es gibt in Chile schlichtweg kaum mehr den kleinen 'Minero'(Bergmann), der während seiner Arbeit die Zeit findet ein paar schöne Stücke beiseite zu schaffen, die er anschließend zur Aufbesserung seines Lohnes an Interessierte verkauft. Heutzutage wird im großen Stil gesprengt, mit riesigen Radladern auf noch riesigere Lastwagen verladen, die das Mineral zu Gesteinsmühlen bringen wo es zermahlen wird um es im Anschluss mit Säuren aufzuarbeiten. Ein einzelner, schöner Stein hat in diesem Ablauf keine Chance mehr....
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